Der Welsh Terrier

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Der Welsh Terrier als Jagdhund

Geschichte

Die Heimat dieses mutigen Jagd- und Hausgefährten liegt in Wales in England. Der erste bekannte Welsh-Terrier-Klub wurde 1885 in England gegründet. Den Weg auf den europäischen Kontinent fand er nach dem 1. Weltkrieg, aber nicht als Jagd- sondern als Gesellschaftshund. Nach und nach wurde der Welsh Terrier auch bei der Jagd eingesetzt. Vor allem bei der Jagd auf Fuchs und Dachs brachte dieser Hund hervorragende Leistungen. Seit dem Jahr 1980 ist der Welsh Terrier auch im Österreichischen Jagdgebrauchshundeverband (ÖJGV) registriert. 1983 und 1984 wurden die ersten klubeigenen Prüfungen mit sehr gutem Erfolg abgehalten.

Wesensart

Der Welsh Terrier ist lebhaft, sehr temperamentvoll, aber überaus folgsam und leicht zu führen. Wegen seines kleinen Körperbaus kann er auch leicht in einer Wohnung gehalten werden. Im Grunde ist der Welsh Terrier ein guter Gesellschafter und Kamerad. Wegen seiner Gutmütigkeit ist er auch ein beliebter Freund und Spielgefährte von Kindern.

Standard

Der Welsh Terrier sollte eine Schulterhöhe von 40cm nicht überschreiten. 9 bis 9 ½ kg sind für einen Welsh Terrier in bester Kondition als gutes Durchschnittsgewicht anzusehen. Seine beste Farbe ist schwarzer Rücken und Hals, lohfarben an Kopf, Ohren, Läufen und Rute. Das Haarkleid ist drahtig, hart, sehr dicht und üppig. Das Fell wird durch Trimmen in richtiger Form gehalten.

Der Welsh Terrier als Jagdhund

Der Welsh Terrier leistet insbesondere im Bau hervorragendes. Er muss, raubzeugscharf, den Fuchs sprengen sowie den Dachs standfest machen, um dem Baujäger einen Einschlag zu ermöglichen. Für die Arbeit am Schweiß bringt er sehr viel Interesse mit und es ist für den Führer leicht, dieses Fach dem Jagdgefährten einzuüben. Die Wasserarbeit ist ein weiteres Betätigungsfeld für diesen kleinen Hund. Bringen leichten Wildes gehört ebenfalls zum Aufgabengebiet.
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